Die Initiative kritischer Umweltgeschädigter e.V. beteiligt sich seit mehr als 15 Jahren, zum Teil sehr erfolgreich, am Kampf gegen das so genannte Gutachterunwesen, indem wir sowohl gefälschte Diagnoseleitlinien, als auch manipulierte/gefälschte Gutachten, bis ins letzte Detail wissenschaftlich begründet, als Fälschung entlarven.

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Bremen/Niedersachsen
Landesbeamter gesteht: "Behinderte Menschen werden mit falschen Gutachten geprellt!“

Systematische Erstellung unrichtiger Gesundheitszeugnisse nach § 278 StGB

Ein Beamter der Niedersächsischen Landesverwaltung berichtete Erschütterndes. Laut seiner Aussage beauftragen die Sozialbehörden und Gerichte der Länder Niedersachsen und Bremen seit Jahren zwecks Haushaltsentlastung regelmäßig korrupte ärztliche Gutachter gegen schwerbehinderte Menschen und traumatisierte Gewaltopfer zu Lasten ihrer existenzsichernden Ansprüche auf Leistungen wie Berufsschadensausgleich und Opferentschädigung. Das perfide Spiel läuft auch in weiteren Bundesländern ab.

Die hohe Politik schweigt bislang...

zum vollständigen Artikel auf www.openpr.de/


Online-Petition:
"Korruptionsskandal in Niedersachsen: Leiten Sie Ermittlungen ein, Innenminister Pistorius!"

«Duldet ein Volk die Untreue und die Fahrlässigkeit von Richtern und Ärzten,
so ist es dekadent und steht vor der Auflösung.»

Platon (geb. 427 v. Chr.)

Doch nach wie vor werden begründete Ansprüche von Sozialrichtern aller Instanzen auf der Grundlage von nachweislich falschen oder gar manipulierten Gutachten abgelehnt. Und das selbst dann wenn nachgewiesen wird, dass Gutachten falsch sind, gefälscht oder manipuliert wurden. Auch wenn der Nachweis geführt wird, dass Gutachter nicht unabhängig ist, da sie sich in wirtschaftlicher Abhängigkeit von der Beklagten Seite befinden, werden diese vom Gericht bestellt.

Die bei Berufskrankheiten zahlungspflichtigen Institutionen Unfallkassen und Berufsgenossenschaften sind  im Streitfall die beklagte Seite. Seit vielen Jahren bemühen diese sich um die Sozialrichter.Die Richter werden zu Kongressen eingeladen, bei den Richter der oberen und obersten Instanzen, gegen Salär, Vorträge halten. Die Richter erhalten Vorschlagslisten von gefälligen Gutachtern, die dann auch regelmäßig Verwendung finden. Darunter auch Gutachter wie Herr Triebig (Heidelberg) der zum Schaden der Betroffenen und Nutzen der Berufsgenossenschaften seit Jahrzehnten Studien und sogenannte Diagnoseleitlinien ungestraft manipulierte und fälschte.

Dass sich nun ein niedersächsischer Landesbeamter dazu durch gerungen auszupacken macht Mut. Das Ausmaß und die Perfidie mit der Recht vorsätzlich, zielgerichtet und systematisch gebrochen wird für sich schon erschreckend. Dass sich dies gegen Menschen richtet die Unterstützung und Schutz dringend nötig hätten mach das ganze noch abstoßender. Menschlichkeit, Würde, Anstand – spielen hier keine Rolle.

Verwaltung, Ärzte, Richter spielen hierbei mit – wie soll man so etwas nennen? Organisierte Kriminalität oder Verschwörungspraxis?

Dies zeigt deutlich auf wie wichtig "Whistleblower" sind. Es ist ein Skandal, dass ein wirksamer gesetzlicher Schutz für Whistleblower immer noch fehlt.

Die IKU e.V. ruft dennoch alle Verwaltungsbeamte und Beschäftigte in Regierungen, Berufsgenossenschaften und Versorgungsämtern, den Sozialgerichten, sowie alle sozialmedizinisch-gutachterlich tätigen Personen (insbesondere das Personal welches die diktierten Gutachten in Text verwandeln) dazu auf, diesem Ihrem Gewissen und dem mutigen Beispiel zu folgen: Fälschungen und Manipulation an die Öffentlichkeit zu bringen um damit dazu beizutragen dem Unrecht und den Rechtsverstößen ein Ende zu bereiten.

Hier sei an den Amtseid deutscher Beamten, am Beispiel des Artikels 56 (Bundespräsident) erinnert:

"Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe."

Wir, die Initiative kritischer Umweltgeschädigter e.V. verfügen über Kontakte zu den Medien der Wissenschaft und Politik, welche wir, wie in der Vergangenheit, dazu nutzen werden dieses Unrecht anzuprangern und für die Rechte der Betroffenen zu streiten.

Peter Röder

Geschäftsführender Vorstand IKU e.V.
Leiter der wissenschaftlichen Recherche und Öffentlichkeitsarbeit