In der Öffentlichkeitsarbeit von Bürgermeister Kruck und Geschäftsleiter Ehrenfels wird immer wieder mit Messergebnissen argumentiert, oder sollte man besser sagen "jongliert".

Messungen der Luft viele Jahre nach Ende der Verwendung des Giftes wurden als Beleg dafür herangezogen, dass die nachweislich hochkontaminierte Bodenplatte einwandfrei als Füllmaterial zu verweenden sei (Aussage Gschäftsleiter Ehrenfels).

Aktuell versucht man mit den Ergebnissen der laufenden Grundwassermessungen zu belegen, dass kein Dioxinproblem vorläge.

Die Sache hat nur einen gewaltigen Haken.

Uebersichtskarte_Ehrenfelsgelaende_mit_Grundwassermessstelle
Übersichtskarte - nicht zur Maßentnahme geeignet

Wenn Wasser eine Flussrichtung hat und die Messung VOR der Kontaminationsstelle statt findet, wird die Kontamination in den genommenen Proben nicht feststellbar sein und die Ergebnisse sind dann nicht aussagekräftig. Den Zusammenhang kannten schon die alten Römer und bauten die Latrinen flussabwärts.

Der Main befindet sich östlich der Kontaminationsstelle und die Grundwassermessstelle in westlicher Richtung.

 

Foto_Ehrenfelsgelaende_mit_Grundwassermessstelle_relativ_zu_Dioxinfund_und_Main
Fotoaufnahme mit Weitwinkel - Perspekiven verzerrt in Darstellung

Hinweis: Die Grafiken und Markierungen im Foto dienen der Übersicht und Orientierung - sie sind nicht präzise und nicht zur Maßentnahme geeignet.