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Entlarvung der Fälschung

Im November 2002 erreichte die Initiative kritischer Umweltgeschädigter e.V. das Schreiben eines Bremer Epidemiologen. Er wies uns auf erhebliche Unstimmigkeiten hinsichtlich der inhaltlichen Wiedergabe der Literaturquellen im ärztliche Merkblatt aus dem Jahre 1997 zu den Inhalten in den Ursprungstexten hinwies.

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Tatsächlich stellten wir schon bei der ersten Überprüfung fest, dass das ärztliche Merkblatt aus dem Jahre 1997 an ausschlaggebender Stelle erhebliche inhaltliche Unterschiede zur wissenschaftlichen Begründung aus dem Jahr 1996 aufwies. Dort wurde nämlich klar und deutlich zum Ausdruck gebracht, dass lösemittelbedingte Nervenschäden unter Umständen zwar heilen, aber auch stagnieren oder sich verschlimmern können.

Nun begann eine akribische zweijährige Recherche. Inhalte der Darstellung der Quellen im Merkblatt wurden von uns mit den tatsächlichen Inhalten der Quellen verglichen. Zitate und Verweise auf wissenschaftliche Texte wurden auf inhaltliche Übereinstimmung geprüft und mit dem Stand der Forschung verglichen. Teilweise zogen wir sogar die Verweisliteratur der Verweisliteratur hinzu.

Das Ergebnis war eindeutig:
Das Merkblatt zur Berufskrankheit 1317 war als systematisch gefälscht zu bezeichnen.

Fälscher war Professor Dr. Konietzko, der als als Schriftführer des Sachverständigenbeirates für Berufskrankheiten der Bundesregierung am Ende der mehr als 10 jährigen Beratung zur Einführung der Berufskrankheit 1317, vom Sachverstädigenbeirats-Vorsitzenden mit der beschluss-gemäßen Abfassung des ärztlichen Merkblattes zur BK 1317 (auf Basis der wissenschaftlichen Begründung von 1996) beauftragt wurde.

Der Beweis, dass es Professor Dr. Konietzko, Uni Mainz war, der das Merkblatt fälschte liegt uns vor.