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Wie geht es weiter?

Es mag sich wie ein Pyrrhussieg lesen, was sich nach der Aufdeckung der Fälschung des ärztlichen Merkblattes im Berufskrankheitenrecht entwickelt hat.

Der von uns geführte Merkblatt-Fälschungsnachweis hat im Ergebnis dazu geführt, dass die Berufsgenossenschaften nun die Macht über die Berufskrankheiten-Definition erlangt haben.

Es ist allerdings auch so, dass wir nie aufgehört haben, in unserem Fachgebiet (Humantoxikologie) nach Fälschung und Betrug zu suchen.

Zuletzt war unsere Arbeit in Sachen Pestizid und Parkinson von Erfolg gekrönt.

Wir hatten öffentlich nachgewiesen, dass das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) den in zwei von der EU finanzierten Studien dargestellten Stand der Wissenschaft hinsichtlich des Zusammenhangs von Pestizid-Exposition und Parkinson manipuliert / vorsätzlich falsch negativ dargestellt hatte.

Und wieder konnten wir, trotz aller Versuche dies zu verhindern, Einfluss auf die Einführung einer neuen Berufskrankheit nehmen. Bald werden Pestizide als Ursache von Parkinsonerkrankungen als Berufskrankheit anerkannt.

Weder die Berufsgenossenschaften noch die Herstellerindustrie können - dank Internet - die Wahrheit ewig verdrängen. (Stichwort RoundUp/Glyphosat)

Aktuelles Projekt: Den deutschen Arbeitsmedizin erklären, was ansonsten die ganze Wissenschaft-Welt schon weiß. Nämlich was der Arylhydrocarbon-Rezeptor (AhR) ist und was passiert, wenn man ihn durch Dioxine, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, chlorierte Lösemittel, Flammhemmstoffe (TCP) etc. aktiviert oder blockiert.

Siehe www.dioxin-rezeptor.de die Wissenschafts-Webseite der IKU e.V.