Im Jahr 2004 konnten wir nachweisen, dass das 1998 im Auftrag der damaligen Bundesregierung herausgegebene ärztliche Merkblatt zur Berufskrankheit 1317 (toxische Polyneuropathie und Enzephalopathie durch Lösemittel und deren Gemische) am ausschlaggebender Stelle gefälscht war.

Erst seit kurzem verfügen wir über Unterlagen die beweisen, dass das damalige Mitglied des Sachverständigenbeirats Professor Dr. Konietzko , ehemaliger Leiter des arbeitsmedizinischen Institut der Universität Mainz, für die Fälschung des ärztlichen Merkblattes zur BK 1317 verantwortlich ist.

veröffentlicht in TAZ 4.8.2013

 FORDERUNG | Milliardenkosten, die ungestraft auf die Allgemeinheit abgewälzt, Fakten, die verdreht
 werden – wie die Missstände bei der Anerkennung von Berufskrankheiten zu verbessern sind

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