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Resümee

Die Sache stinkt! Es gibt hier noch sehr viel aufzuklären.

Der Verbleib der kontaminierten Bodenplatte muss dringend geklärt werden. Sie ist nicht nur ein Beweismittel, sondern auch eine Gefahr für Mensch und Natur – und nicht zu vergessen, stellt die illegale Entsorgung von dioxin-belastetem Beton-Estrich eine Straftat dar. Die Zurückhaltung der Gutachten sowohl gegenüber der IKU e.V. wie auch dem Stadtrat, sowie die fortwährenden Beschwichtigungen, die sich im Nachhinein stets als falsch herausstellten („"es gibt kein Dioxin"“) deuten darauf hin, dass hier etwas vertuscht werden soll".

Die IKU e.V. wird nicht locker lassen und auch hier „nachbohren“.

Wie geht es weiter?

Am 2. November sollen wir nun endlich in das Gutachten, dass bereits seit August vorliegt, Einsicht erhalten. Wir sehen dem mit Spannung entgegen und werden es intensiv prüfen (intern und extern) und weitere Akteneinsicht auf Grundlage des Umweltinformationsgesetzes einfordern.

Um endlich Klarheit zu erhalten und zur Beweissicherung hat die IKU e.V. eine eigene Bodenprobe entnommen und zur Untersuchung an ein dafür zertifiziertes Labor geschickt. Wir werden die Ergebnisse hier veröffentlichen.

Es geht nicht darum Recht zu behalten, sondern Schaden für Leib und Leben für die Bürger und möglicherweise auch finanziellen Schaden vom Steuerzahler abzuhalten. Die Aarhus Konvention wurde geschaffen und in europäisches und deutsches Recht und Gesetz gewandelt, damit die Bürger ihren Behörden, Verwaltungen und Beamten nicht mehr als Bittsteller, entgegen treten müssen – sondern als Souverän, ein Bürger mit Rechten. Und dazu gehört auch Einsichtsrecht in alle Verwaltungsvorgänge, mit direktem oder indirektem Umweltbezug Demokratie heißt das Volk ist der Souverän. Wir bleiben dran!