8. Nov 2017

Wie berichtet, hat die IKU e.V. selbst eine Bodenprobe - in der Umgebung des Ausgangs der Holzschutzmittelkontamination - genommen und von einem dafür zertifizierten Labor untersuchen lassen.

Auszug Messergebnisse Probe A1-II (Tiefe 1,8-1,9m)
Auszug Messergebnisse Probe A1-II (Tiefe 1,8-1,9m)

Die Ergebnisse sind da und sie sind erschreckend. Es wurde ein Giftcocktail mit noch weitaus toxischeren Dioxinen und Furanen gefunden, als im Gutachten, das die Stadt beauftragt hatte. Darunter sind auch Giftstoffe deren Gefährlichkeit so hoch eingestuft wird, dass der Grenzwert bei 0 liegt. Sprich wenn sie nachgewiesen werden, ist der Wert bereits zu hoch,  denn bereits die minimalste Dosis hat bereits fatale Folgen.

Erst die Spitze des Eisberges?

Es steht fest, der Vertreter der Stadt Karlstadt, Herr Amrhein, lies an der falschen Stelle Proben nehmen und die Bohrtiefe war bei weitem nicht ausreichend.  Die Probe zeigt auf, dass die Kontamination ein deutlich größeres Ausmaß aufweist. Eine äußerst gründliche Beprobung, mit der nötigen Bohtiefe, ist zwingend erforderlich um das wahre Ausmaß der Belastung zu ermitteln.

Auch in wieweit durch die Erdarbeiten auf dem Gelände evt, kontaminiertes Erdreich umverteilt wurde muss noch dringend geklärt werden.

Die IKU e.V. hat die Behörden über die Untersuchungsergebnisse informiert und wird weiter auf Schadenbegrenzung und Aufklärung drängen.