Die Initiative kritischer Umweltgeschädigter e. V. ist ein gemeinnütziges wissenschaftliches Rechercheinstitut, Fachbereich Humantoxikologie.

Wir befassen uns (im Interesse der körperlichen Unversehrtheit) in erster Linie mit der Wirkung von Gefahrstoffen auf den menschlichen Organismus. Wir recherchieren den auf diesem Gebiet tatsächlich verfügbaren Stand der Wissenschaft und veröffentlichen unsere Ergebnisse.

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist es dem aktuellen Forschungs- und Wissensstand auch bei der Anerkennung von Berufskrankheiten vor den Gerichten Geltung zu verschaffen. Dies geschieht in der Regel gegen die Interessen der gesetzlichen Unfallversicherungen, sowie der Gefahrstoff-Herstellerindustrie.

 Über Mißstände und Zusammenhänge informieren

Wir sehen es gerade jetzt als unsere Pflicht an, die Öffentlichkeit, unabhängig von den Missständen in Politik und Justiz über den tatsächlich verfügbaren Stand der Wissenschaft, das heißt über die Zusammenhänge von Gefahrstoff-Exposition und Gesundheitsschaden zu informieren.

Es ist nicht zuletzt für die uns nachfolgenden Generationen wichtig, dass wir die uns im Beruf und Privatleben umgebende Gefahrstoffe als solches erkennen, und die von ihnen ausgehende Gefahren bzw. die von ihnen hervorgerufenen Gesundheitsschäden erforschen und benennen.

Durch den Erkenntnisgewinn ergeben sich, nicht nur für Arbeitnehmer sondern für alle Menschen (Lebewesen) vielleicht einmalige Möglichkeiten, welche nicht ungenutzt vergeben werden dürfen.

Eine dieser bislang nahezu ungenutzten Möglichkeiten ist das Wissen über den so genannten Dioxin-Rezeptor (Arylhydrocarbon-Rezeptor / AhR).

Der Dioxin-Rezeptor ist, wie sich unwiderlegbar ergeben hat, der Ausgangspunkt nahezu jeder so genannten Zivilisationskrankheit. Er präsentiert wissenschaftlich evident die Ursache von zahlreichen Krebserkrankungen, Autoimmunerkrankungen wie Diabetes oder Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck.

Es werden und wurden auf Basis des Signalweg des Dioxin-Rezeptors auch die Zusammenhänge zwischen Gefahrstoff-Exposition und den schwersten neurologischen Erkrankungen, Aelzheimer und Autismus bis Parkinson offenbar.

Wir waren nicht erstaunt als wir 2014 feststellen, dass die Berufsgenossenschaften schon seit Jahren über diese Zusammenhänge Bescheid wissen – ohne dass sie dieses Wissen entsprechend ihrem gesetzlichen Prävention-Auftrags (SGB VII) adäquat, nicht zuletzt zum Schutze der Bevölkerung, zur Anwendung brachten.

Von besonderer gesellschaftlicher Bedeutung ist hier der Umstand zu benennen, dass die Berufsgenossenschaften und ihre Institute durch die Verleugnung dieser nun bekannten kausalen Zusammenhänge von Gefahrstoff und Gesundheitsschaden auch verhinderten, dass international anerkanntes Wissen bei der Gefährdungsbeurteilung von Alltagsgegenständen Anwendung findet. (Beispiel jugendlicher Diabetes und Weichmacher-belastete Getränke in Plastikflaschen)

Das Credo lautet: Was im Berufsleben ungiftig ist kann im Zivilleben nicht schädlich sein!?

Rechercheprojekt Dioxin-Rezeptor

Um uns Klarheit zu verschaffen, starteten wir Anfang 2014 ein eigenes Rechercheprojekt zum Thema Dioxin-Rezeptor und können nun, da wir jede unsere Feststellungen vor der Veröffentlichung dreifach überprüfen, nach mehr als dreijähriger Recherche endlich damit beginnen unsere Rechercheergebnisse im Internet zu veröffentlichen > www.dioxin-rezeptor.de

Die dort von uns zur Verfügung gestellten Informationen und Forschungsergebnisse sollen der Öffentlichkeit (Bevölkerung, Politik, Journalisten und Wissenschaft) einen Einblick in den aktuell tatsächlich verfügbaren Stand der Wissenschaft in Sachen „Gefahrstoffe als Ursache schwerster Erkrankungen“ gewähren, der weit über den Index der Berufsgenossenschaften hinausgeht.

Besuchen Sie uns auf www.dioxin-rezeptor.de


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